Aligner-Therapie
Fast unsichtbar, wenn der Befund passt.
Durchsichtige Schienen bewegen die Zähne Schritt für Schritt. Sie sind im Gespräch kaum zu sehen und werden zum Essen herausgenommen. Sie passen aber nicht zu jedem Fall.
So funktioniert es
Viele kleine Schritte statt einer großen Apparatur
Eine Aligner-Behandlung besteht nicht aus einer Schiene, sondern aus einer ganzen Folge. Jede einzelne unterscheidet sich von der vorherigen nur um einen Bruchteil eines Millimeters. Genau diese kleine Differenz bewegt die Zähne.
Getragen wird jede Schiene rund ein bis zwei Wochen, dann folgt die nächste. Zum Essen und zum Zähneputzen kommen die Schienen heraus, sonst bleiben sie im Mund.
Der Ablauf
Vom Abdruck bis zur letzten Schiene
Am Anfang steht die Untersuchung mit Abdruck oder digitalem Scan, Röntgenaufnahmen und Fotos. Daraus entsteht die Planung: Welche Zähne sollen sich wohin bewegen, in welcher Reihenfolge und über welchen Zeitraum.
Erst wenn der Plan steht und Sie ihm zugestimmt haben, wird die Schienenfolge gefertigt. In den Kontrollterminen prüfen wir, ob die Zähne der Planung tatsächlich folgen, und steuern nach, wo es nötig ist.
Nach der letzten Schiene ist die Behandlung noch nicht zu Ende: Ohne Sicherung wandern Zähne zurück. Was danach nötig ist, besprechen wir von Anfang an mit, damit es keine Überraschung wird. Mehr dazu unter Zahnspangen.
Ehrlich gesagt
Was Aligner von Ihnen verlangen
Aligner wirken nur, wenn sie getragen werden: rund 22 Stunden am Tag. Eine Schiene in der Schublade bewegt keinen Zahn, und eine Behandlung, bei der die Tragezeit nicht eingehalten wird, verliert ihren Zeitplan.
Dazu kommt: Nicht jede Fehlstellung lässt sich mit Schienen lösen. Bei ausgeprägten Kieferfehlstellungen oder stark gedrehten Zähnen führt an einer festen Spange meist kein Weg vorbei.
Ob Aligner für Sie oder Ihr Kind infrage kommen, sagen wir Ihnen im Erstgespräch ehrlich. Auch dann, wenn die Antwort nein lautet.
- Tragezeit rund 22 Stunden am Tag, auch nachts.
- Herausnehmbar zum Essen und zum Zähneputzen.
- Im Gespräch kaum zu sehen.
- Nicht für jeden Befund geeignet.
- Nach der Behandlung braucht es eine Sicherung, damit das Ergebnis hält.
Häufige Fragen
Fragen zur Aligner-Therapie
Wie lange muss man Aligner täglich tragen?
Rund 22 Stunden am Tag, also auch nachts. Herausgenommen werden die Schienen nur zum Essen, Trinken außer Wasser und zum Zähneputzen.
Wer die Tragezeit nicht einhält, verliert den Zeitplan der Behandlung: Die nächste Schiene passt dann nicht mehr. Aligner sind dadurch anspruchsvoller als eine feste Spange, die immer im Mund bleibt.
Sind Aligner für jede Fehlstellung geeignet?
Nein. Bei ausgeprägten Kieferfehlstellungen oder stark gedrehten Zähnen führt an einer festen Spange meist kein Weg vorbei.
Ob Aligner für Ihren Befund infrage kommen, lässt sich erst nach einer Untersuchung sagen. Wir sagen es Ihnen im Erstgespräch ehrlich, auch dann, wenn die Antwort nein lautet.
Sieht man die Schienen im Gespräch?
Kaum. Die Schienen sind dünn und durchsichtig und liegen eng an den Zähnen an. Aus normaler Gesprächsentfernung fallen sie den meisten Menschen nicht auf.
Beim Sprechen gewöhnt man sich in der Regel innerhalb weniger Tage an sie.
Kommen Aligner für Sie infrage?
Das lässt sich erst nach einer Untersuchung sagen. Fordern Sie einen Rückruf an, wir melden uns und vereinbaren ein Erstgespräch.
Kontakt
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